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Durch die Nähe zum Äquator kommt es im Jahresverlauf zu keinen großen Temperaturschwankungen. Anstelle eines Jahreszeiten-Klimas unterscheidet man lediglich zwischen Trocken- und Regenzeit. Vor allem in den Gebirgstälern des Hochlandes kommt es zu starken Temperaturschwankungen im Tagesverlauf - es herrscht das sogenannte 'Tageszeitenklima' (im Unterschied zum Jahreszeitenklima z.B. in Europa). Nach einem kühlen, häufig sonnigen Morgen, steigen die Temperaturen bis Mittag an. Nachmittags regnet es vor allem von November bis Mai, abends kühlt es ab. An einem Tag kann die Temperatur zwischen 7 bis 22 Grad Celsius schwanken. Feuchtheiß ist es dagegen im Norden der Costa bei 27-30 Grad Celsius Tagestemperaturen, nachts kühlt es auf etwa 20 Grad Celsius ab, die Niederschlagsmenge beträgt 1000 bis 1200 mm jährlich. An der Küste nehmen die Regenmengen von Norden nach Süden ab (500 bis 700 mm). Die trockensten Monate sind hier Juni bis November, allerdings ist es dann oft diesig. Im Oriente fallen die meisten Niederschläge mit 2000-3000 mm, die Tagestemperaturen betragen im Schnitt 26 Grad Celsius. Das Klima auf den Galápagos-Inseln ist trotz der Äquatornähe nicht so heiß. Dies liegt an dem aus Südosten kommenden relativ kühlen Humboldtstrom und dem aus Westen kommenden kalten Tiefenstrom, dem Cromwellstrom. In der Regenzeit (Januar bis Juni) herrscht eine durchschnittliche Lufttemperatur von 27 Grad Celsius, dafür ist es sonniger, in der trockeneren Zeit liegen die Temperaturen bei 21 Grad Celsius und es ist oft nebelig.
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