| Viele
unserer heute wie selbstverständlich genutzten Kulturpflanzen kommen
aus Lateinamerika, Asien, Afrika und dem Mittelmeerraum. Neugier und
Entdeckerfreude führen bis heute zur Kenntnis und Nutzung von Pflanzen
aus allen Teilen der Welt. Die Nutzpflanzen wurden von Bäuerinnen und
Bauern je nach Region weiterentwickelt, um sie an die lokalen Boden- und
Klimaverhältnisse anzupassen. So entstanden neue regionale Sorten.
Mehrere tausend Nutzpflanzen sind so dank der Leistung von ZüchterInnen und BäuerInnen auf der Nord- und Südhalbkugel entstanden. Pflanzen mit besonderen Eigenschaften in bezug auf Wachstum, Reifezeit oder auf Resistenzen gegen Trockenheit, Insekten- oder Pilzbefall und vieles mehr haben sie selektiert und in andere Kulturpflanzen eingekreuzt. Mannigfaltigkeit in der Landwirtschaft ist auch heute noch eine Absicherung gegen zukünftige Missernten. Uniformität kann bei einem Schädlings- oder Krankheitsbefall katastrophale Auswirkungen haben. Wildarten tragen noch immer zur Weiterzüchtung bei, um Gene für Eigenschaften wie Krankheitsresistenz, Süßheit oder Festigkeit hinzuzufügen. Deshalb müsste der Erhalt von ursprünglichen Herkunftsregionen unserer Nahrungspflanzen im Sinne einer langfristigen Ernährungssicherung erste Priorität erfahren. Doch diese Vielfalt ist bedroht. |
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| Zentrum:
Nordamerika
Sonnenblume Zentrum:
Mittelamerika
Zentrum:
Südamerika
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Zentrum:
Mittelmeerraum
Blumenkohl, Erbsen, Pastinaken, Mangold, Zwiebeln, Poree, Spargel, Spinat Zentrum:
Asien
Zentrum:
Afrika
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