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Trockenwälder in Ecuador |
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Generell sind Trockengebiete für die Besiedlung und landwirtschaftliche Nutzung besser geeignet als die immerfeuchten Tropen. In Ecuador begünstigen die geringeren Niederschläge entlang der Küste den Anbau von Ölpalmen und Kakao (Nordecuador), sowie von Mais und Erdnüssen (Südecuador). Die Landwirtschaft und eine intensive Weidewirtschaft haben die Trockenwälder entlang der Pazifikküste bereits weitgehend zerstört. Selektiver Holzeinschlag führt zur weiteren Ausbeutung dieser seltenen Lebensräume. In Ecuador sind nur noch ein bis zwei Prozent der ursprünglichen Trockenwälder erhalten: Kleine Restbestände finden sich im Machalilla Nationalpark in der Provinz Manabí (1), im Schutzgebiet "Cerro Blanco" in der Provinz Guayas (2), sowie in der Nähe von Zapotillo in Südwest-Ecuador (3). |
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Eine Analyse von David Neil vom Missouri Botanical Garden (USA) im Juni 2000 ergab, dass die Waldgebiete bei Zapotillo, die bisher noch keinen Schutzstatus genießen, noch zu den urprünglichsten Trockenwaldgebieten in ganz Ecuador gehören. Laut "Bird Conservation International" sind diese Wälder für die Vogelpopulationen Ecuadors so bedeutsam, dass sie oberste Schutzpriorität erfahren müssen. In dem Projekt "Wälder ohne Grenzen", an dem unsere Partnerorganisation NCI federführend beteiligt ist, sollen diese Wälder in einem biologischen Korridor zwischen Ecuador und Peru unter Schutz gestellt werden. |
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Im Inneren der Früchte des Ceibo-Baumes findet sich flauschiges Material, das für Matratzenfüllungen (Kapok-Matratzen) genutzt wird.
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